Neues Kunsthaus (Remise) im Westwerk – Moderne Architektur auf historischem Grund

November | 2025
Westwerk Kunsthaus Remise

Mit dem Neubau des Kunsthauses (Remise) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Westwerk Leipzig schließt die Corpure GmbH & Co. KG eine städtebauliche Lücke und schafft zugleich einen neuen, identitätsstiftenden Ort für Kunst und Öffentlichkeit. 

Entstanden ist das Gebäude auf der Fläche einer ehemaligen Remise – in der traditionsreichen Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert.

Der Entwurf stammt von den Münchener Architekten Thomas Esmyol und Christina Kopmann und verbindet moderne Architektur mit dem industriellen Charakter des Areals. Ziel war es, den besonderen Geist des Westwerks weiterzuentwickeln, ohne seine Geschichte zu verdrängen. So fügt sich der Neubau charismatisch zwischen die industrielle Bebauung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die angrenzenden Gründerzeit-Wohnbauten ein.

Ein markantes Gestaltungselement des Gebäudes ist die große grüne Wendeltreppe, die weit sichtbar das äußere Erscheinungsbild prägt und dem Kunsthaus einen hohen Wiedererkennungswert verleiht. Sie steht sinnbildlich für Offenheit, Bewegung und die vertikale Vernetzung der unterschiedlichen Nutzungen im Haus.

Die Bauphase des Kunsthauses erstreckte sich über den Zeitraum 2022 bis 2023. Nach einem personellen Engpass übernahm Corpure zusätzlich die Bauleitung für die Fertigstellung des Projekts und begleitete den Neubau bis zur finalen Umsetzung. Bei der Planung und Umsetzung wurde Corpure von der makena plangrafik GbR unterstützt, die das Westwerk bereits in der Vergangenheit bei verschiedenen Projekten begleitet hat. Das Kunsthaus ergänzt den einzigartigen Nutzungsmix des Westwerks aus Kunst, Gastronomie, Märkten, Freiberuflern, Handwerk, Musik, Sport und Vereinen. 

Es stärkt den Standort Leipzig-Plagwitz als kreatives Zentrum und bietet Raum für zeitgemäße Ausstellungen, Begegnung und kulturellen Austausch.

Wir freuen die Galerien SKM und Akantus sowie die Weinbar Stappo als Mieter in diesen außergewöhnlichen Gebäue begrüßen zu dürfen.